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QM-Schulung |
Piechotta Qualitätsmanagement |
PsyQM – Qualitätsmanagement für die Psychotherapeutische Praxis
Mit dem
GMG wurden auch die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtet, in
ihren Praxen ein internes Qualitätsmanagement einzuführen (§ 135 a).
Der Gemeinsame Bundesausschuß (GBA)
hat Ende 2005 die
QM-Richtlinie verabschiedet, in der die Kriterien für dieses interne QM formuliert
wird. Die Richtlinie sieht für die Umsetzung in der
Praxis einen stufenweisen Einstieg über mehrere Jahre vor. Es gibt
keine Festlegung auf bestimmte
QM-Systeme, sondern die Richtlinie beschreibt die
Bestandteile, die das QM der Praxis beinhalten soll.
Eine
QM-Zertifizierung wird nicht vorgeschrieben, internes QM reicht völlig aus.
Auf der Basis meiner langjährigen berufspolitischen und QS-Erfahrung und meiner QM-Spezialisierung (QM-Auditorin, EFQM-Assessorin) habe ich das QM-Konzept PsyQM (2002) für die Psychotherapeutische Praxis entwickelt.
Darauf baut ein Schulungskonzept auf, das je
nach Bedarf und Interesse einen gestuften Einstieg in QM ermöglicht.
Die Seminare zur Einführung von QM in der Psychotherapeutischen Praxis
führe ich seit Mai 04 durch; auch einige KVen und Verbände haben dieses spezifische Angebot
für ihre psychotherapeutischen Mitglieder genutzt.
In Zukunft werde ich auch Seminare anbieten, in denen die stringente
Umsetzung der Vorgaben der QM-Richtlinie vermittelt wird.
PsyQM richtet sich an Psychotherapeuten in der Einzelpraxis, aber auch an Psychotherapeuten, die Mitarbeiter haben, die in einem Verbund arbeiten, die Projekte im Rahmen der Integrierten Versorgung planen, oder an Ambulanzen von Ausbildungsinstituten. Derzeit führe ich ein QM-Projekt mit der Ambulanz eines Ausbildungsinstitutes durch.
PsyQM will interessierten Psychotherapeuten den Einstieg in Qualitätsmanagement mit psychotherapie-spezifischen Inhalten ermöglichen, mit möglichst geringem finanziellen und zeitlichen Aufwand.
PsyQM soll Psychotherapeuten ermutigen und befähigen, die Verantwortung für Qualität und Darlegungsfähigkeit ihrer Arbeit noch stärker als bisher in die eigene Hand zu nehmen. Indem sie die Qualität ihrer Arbeit angemessen darstellen, tragen sie mit dazu bei, die eigene Existenz und die Existenz der Psychotherapie in der kassenärztlichen Versorgung zu sichern.